Trilogie zu Freiheit/Gleichheit/Brüderlichkeit:

 

Diese Trilogie setzt sich mit den drei Grundwerten aufgeklärter Gesellschaften auseinander. Diese Auseinandersetzung zeigt Schwächen und Stärken dieser Werte auf, führt neue Dimensionen vor Augen, und lässt die haupthandelnden Charaktere damit hantieren, und sie darin aufgehen.


Im Neuen - ein harmloser politischer Roman in vier Dimensionen, Roman, 84 Seiten, ca. 13.000 Worte, 1 Abbildung, ISBN 978-3-7322-6339-4, 18. Februar 2014.

Teil 1 der Trilogie zum Thema Freiheit-Gleichheit-Brüderlichkeit.

Ole Olesen erlebt einen Zeitenwandel in einem sich neu definierenden Umfeld. Er bewegt sich durch Raum, Zeit und Eitelkeit. Im Ergebnis steht die Aufgeklärtheit - und die Maschine. Alles berührt und berührt doch nicht in einer Bildersprache und einem besonderen Sprachrhythmus. Es amüsiert und schockiert zugleich, und erscheint vielleicht etwas infantil. Es ist nicht alles nur eine Farce was hier passiert. Es ist überhaupt keine Farce! Und wer hier glaubt, dass hier von einer Farce die Rede ist, scheint den ernsten Charakter dieser scheinbaren Farce zu verkennen.

Ein europäischer Roman der besonderen Art. Ole trägt dabei eine Bürde mit sich, die er austragen muss, die man ihm nicht abnehmen will, und an der er zu scheitern droht. Seine Treue scheint dabei immer wieder Chance und Gefahr zugleich. Es wurde die S-Schreibung der Schweiz als Stilmittel verwendet.

Der einleitende Prolog dieses Romans wirft Fragen auf, da er im Moment der Erkenntnis tragisch berührt. Das Ergebnis wirkt unfertig, minimalistisch und rudimentär: Es spiegelt aber so den Prolog wider. Der Prolog lässt jedoch die Gleichheit bereits vermissen.

Die Gleichheit scheint die schwierigste aller Errungenschaften, die am meisten in ihrer politischen Dimension ermessen werden kann.

Dieser Roman stellt gemeinsam mit Zehn Jahre Einsamkeit und Der Makel um die B 29 eine Trilogie zum Thema Freiheit-Gleichheit-Brüderlichkeit dar. Er steht für die Gleichheit. Sie tritt vor allen Dingen in Form der Treue auf, die Oles ererbtes Schicksal darstellt.

Zehn Jahre Einsamkeit - eine Novelle zur Beziehungslosigkeit des Alltags und zur Psyche des Seins, Novelle, 68 Seiten, ca. 11.100 Worte, ISBN 978-3-7322-3426-4, 8. April 2014.

Teil 2 der Trilogie zum Thema Freiheit-Gleichheit-Brüderlichkeit.

Sven, lebt seit zehn Jahren als U-Boot in seiner Gemeinde. Er entschließt sich seinen Aufenthalt zu legalisieren. Er erwartet daraufhin eine Verbesserung seiner Situation. Es tritt jedoch das Gegenteil ein. Sven ist mit zunehmenden Schwierigkeiten konfrontiert, was die Anerkennung seines Status angeht. Man sucht überall Schuldige für Fehler deren Ursachen keiner kennen will. Auch Sven wird herangezogen, und geht so durch zehn Jahre Einsamkeit, deren Ausweglosigkeit und Ziellosigkeit von seinen Gegnern immer wieder betont wird. Am Ende steht die Erwartung einer Katastrophe, die wiederum keiner erkennt. Sie lenkt die Aufmerksamkeit der Menschheit von Sven und anderen Beschuldigten ab, die letztlich nicht dafür verantwortlich zu machen sind. In diesem Szenario steht ein Asteroideneinschlag und die Landung Außerirdischer im Raum.

Ein abstraktes Werk, das für sich steht, und keiner Erklärung bedarf. Es kann aber durchaus sein, dass jeder Leser dabei etwas anderes erkennt. Es kommt auch sehr auf die Simmung an wie man das was niedergeschreiben ist versteht und im Ergebnis interpretiert.

Die Freiheit, die hier dargestellt ist eine totale bis an die Grenzen des Wahnsinns. Sie ist unbegrenzt, und an keine Kultur gebunden, sie ist grenzenlos.

Diese Novelle stellt gemeinsam mit Im Neuen und Der Makel um die B 29 eine Trilogie zum Thema Freiheit-Gleichheit-Brüderlichkeit dar. Sie steht für die Freiheit. Sie ist schwer fassbar, und dies wird in dieser Novelle evident.

Der Makel um die B29 - wie sie prägte, und was seither bewegte, Erzählung, 44 Seiten, ca. 6.000 Worte, ISBN 978-3-7347-324-09, 27. November 2014.

Teil 3 der Trilogie zum Thema Freiheit-Gleichheit-Brüderlichkeit.

Gegen Ende des 2. Weltkrieges wird unweit der Donau eine B 29 abgeschossen. Dieses Ereignis macht die kriegsmüde Bevölkerung betroffen, und hinterlässt einen dauerhaften Eindruck auf sie. Danach ist es gleich vorbei, und das unausgegorene Aufräumen beginnt. Es bleibt vieles liegen, und die Wunden sind bis heute erkennbar. Hiob, sein Sohn Hiob und dessen Enkel Hiob repräsentieren drei Generationen des Erlebens dieser Schlamperei, und deren Konsequenzen. Hiobs Großmutter Esther hingegen stopft Löcher in Getreidesäcken vorbeugend, und erzählt dabei Hiob viele Geschichten. Sie übt sich dabei in Geduld und Fleiß, die anderen fehlen. Hiob macht dabei viele Gedächtnislücken dieser Nation aus. Am Ende … ist vieles verschwunden, und mancher Makel geblieben, der in der Schlamperei übersehen wurde. Überkommene tribale Stammesmuster, die Angst vor dem Fremden und der Gefahr an sich bestehen zeitlos weiter. Die Makel um Hiobs Heimat, in der man nun sehrwohl lebt, scheinen Geschichte zu werden, und doch bleiben sie auch Element jenseits von Raum und Zeit. Es besteht die Gefahr, dass nun dabei ein interstellares Problem entsteht. Da bietet sich ein Besuch im Haarstudio B 52 gerade an. Eine subtile Aneinanderreihung von Beobachtungen auf zwischenmenschlicher, politischer und historischer Art, die miteinander verknüpft neue Einsichten bringen, den man sonst nicht gewahr würde. Sie unterscheiden sich nur geringfügig von „Kein Makel um die Liberator“, führen jedoch zu entscheidenden Unterschieden in der Betrachtung dieser Ereignisse. Die Dimension der Handlung ist ursprünglich ein kleines Ereignis, das Ergebnis ist eine Fragestellung, die das ganze Sonnensytem und darüber hinaus anspricht. Sie ist hier fatal. Es wurde die S-Schreibung der Schweiz als Stilmittel verwendet.

Ein tragisch-komisches Werk, das sehr spontan mit viel innerer Energie entstanden ist. Es musste einfach raus aus mir, und auf Papier.

Die Brüderlichkeit setzt auf das stetige Element, das unüberwindbar erscheint, und immer wieder dieselben gesellschaftlichen Muster hervorbringt. Ihr größter Feind ist der Verrat. Dies kann Dimensionen erreichen, die über irdische Denkmuster hinausgeht.

Diese Novelle stellt gemeinsam mit Im Neuen und Zehn Jahre Einsamkeit eine Trilogie zum Thema Freiheit-Gleichheit-Brüderlichkeit dar. Sie steht für die Brüderlichkeit. Dies wird vor allen Dingen durch das Schicksal, das Generationen schicksalshaft verbindet evident. Sie stellt hier ein Korsett, aus dem man nur schwer entkommen kann, dar. Deren Verleugnung und der daraus folgenden Verrat stellen jedoch eine noch größere Bedrohung dar.

 

Für alle, die diese Sichtweise zu negativ finden bietet sich eine Alternative an:


Kein Makel um die Liberator, Novelle, , 44 Seiten, ca. 6.000 Worte, ISBN 978-3-7386-2907-1, 1. August 2015.

 

Alternative zu Teil 3 der Trilogie

Gegen Ende des 2. Weltkrieges wird unweit der Donau eine B 24 abgeschossen. Danach ist es gleich vorbei, und das unausgegorene Aufräumen beginnt. Es bleibt vieles liegen, und die Wunden sind bis heute erkennbar. Hiob, sein Sohn Hiob und dessen Enkel Hiob repräsentieren drei Generationen des Erlebens dieser Schlamperei, und deren Konsequenzen. Hiobs Großmutter Esther hingegen stopft Löcher in Getreidesäcken vorbeugend, und erzählt dabei Hiob viele Geschichten. Sie übt sich dabei in Geduld und Fleiß, die anderen fehlen. Hiob macht dabei viele Gedächtnislücken dieser Nation aus. Es gibt nur Sieger! Eine subtile Aneinanderreihung von Beobachtungen auf zwischenmenschlicher, politischer und historischer Art, die miteinander verknüpft neue Einsichten bringen, denen man sonst nicht gewahr würde. Sie unterscheiden sich nur geringfügig von „Der Makel um die B 29“, führen jedoch zu entscheidenden Unterschieden in der Betrachtung dieser Ereignisse. Die Dimension der Handlung ist ursprünglich ein kleines Ereignis, das Ergebnis ist eine Fragestellung, die das ganze Sonnensytem und darüber hinaus anspricht. Sie ist hier trivialisiert.

Dieses Werk ist der Versuch einer Versöhnung mit der Spontantität von Der Makel um die B 29, die so minimalistisch wie möglich ausfällt, um nicht den Eindruck zu vermitteln, dass ich hier bereit wäre etwas von meiner Vorstellungswelt aufzugeben. Er steht jedoch für sich und nicht im Verhältnis zur Trilogie.